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In den folgenden Orten inclusive der Umgebung sind wir für Sie tätig:

Alzey, Aschaffenburg, Bad Camberg, Bad Ems, Bad Homburg, Bad Kreuznach, Bad Nauheim, Bad Soden, Bingen, Darmstadt, Eppstein, Frankfurt, Gießen, Groß Umstadt, Hanau, Hohenstein, Idar Oberstein, Idstein, Kaiserslautern, Koblenz, Limburg, Ludwigshafen, Main Taunus Kreis, Mainz, Mannheim, Marburg, Montabaur, Neuwied, Niedernhausen, Oberursel, Odenwald, Offenbach, Rheingau Taunus Kreis, Rheinhessen, Rhein Main Gebiet, Rüdesheim, Rüsselsheim, Seligenstadt, Taunusstein, Wallau, Weilburg, Wetzlar, Wiesbaden, Worms

Niemeier Hausanalytik

Institut für Schimmeluntersuchung und Schadstoffe im Haus


Legionellenanalyse

- amtliche Analysen -


Für amtliche Legionellenanalysen gemäß Trinkwasserverordnung muss die Probenahme und die Analyse der Proben durch eine nach ISO 17025 akkreditierte und nach §15 TrinkwV zugelassene Untersuchungsstelle erfolgen. Hier können wir Sie gerne bei der Auswahl einer entsprechenden Untersuchungsstelle unterstützen.

Zur Auswahl der entsprechenden Untersuchungsstelle und zur Erstellung eines Angebots benötigen wir von Ihnen folgende Angaben:

Anzahl der Probenahmestellen
Ort des Objektes
Zu untersuchende Parameter

Wir machen wir Ihnen gerne ein individuelles Angebot. Mit Annahme unseres Angebotes erklären Sie sich einverstanden, dass personenbezogene Daten, wie Name, Anschrift, email Adresse, Telefonnummer, an das Untersuchungslabor zum Zwecke der Auftragsbestätigung sowie möglicher Anzeigepflichten gegenüber Gesundheitsämtern etc. mitgeteilt werden. Sie können der Datenweitergabe widersprechen. Im Falle eines Widerspruchs über die Datenweitergabe sehen wir uns jedoch leider außerstande, eine amtliche Untersuchung für Sie durchführen zu können bzw. Ihnen eine Untersuchungsstelle zu nennen. Darüber hinaus gelten die Vorgaben nach DSGVO.

 

Legionellen sind verantwortlich für die Krankheit Legionellose, einer lebensgefährlichen Lungenentzündung. Legionellen sind Bakterien, die im Wasser leben. Durch Sprühregen in der Dusche, Whirpool, Rasensprengern etc. können diese Bakterien eingeatmet werden. Gelangen sie in tief liegendes Lungengewebe, so lösen sie dort eine schwere Lungenentzündung, die Legionärskrankheit aus. Babies, Kinder und alte Menschen mit geschwächtem Imunsystem sind besonders betroffen. In wenig benutzen Wasserleitungen und bei Temperaturen von 30° - 45 °C herrschen besonders ideale Bedingungen für ein Legionellen - Wachstum. Wasserleitungen sollten daher regelmäßig benutzt und durchgespült werden. Moderne Heizungen mit Boilersystem verfügen zumeist über eine Antilegionellenfunktion. Dabei wird 1x pro Woche das Brauchwasser auf über 70°C erwärmt. Temperaturen von über 70°C überleben die Legionellen nicht. Ein Infektionsrisiko aus dem Boilerbereich der Heizung kann somit reduziert werden. Die Rohrleitungen werden jedoch nicht erwärmt. Es empfiehlt sich daher, eine regelmäßige Kontrolle auf Legionellen durchführen zu lassen.

 

Die Trinkwasserverordnung sieht eine Prüfung auf Legionellen vor.

§ 14 Abs. 3: "Der Unternehmer und der sonstige Inhaber einer Wasserversorgungsanalage ...., in der sich eine Großanalage zur Trinkwassererwärmung ... befindet, haben ...., sofern sie Trinkwasser im Rahmen einer gewerblichen Tätigkeit abgeben, das Wasser durch ergänzende systemische Untersuchungen .... an mehreren repräsentativen Probenahmestellen auf den in Anlage 3 Teil II festgelegten Parameter (Legionellen, Anmerk. d. Verf.) zu untersuchen oder untersuchen zu lassen...."

 

Großanlagen im Sinne der TVO und des Arbeitsblatt W551, DVGW, sind Trinkwassererwärmer mit einem Inhalt > 400 Liter und/oder > 3 Liter in jeder Rohrleitung zwischen dem Abgang des Trinkwassererwärmer und der Entnahmestelle.

 

3 Liter Wasservolumen entsprechen bei grober Abschätzung zum Beispiel bei einem Innendurchmesser von:

Innendurchmesser

ungefähre Stranglänge
mit 3 Liter Inhalt

10 mm 38 Meter
½ Zoll (DN 13 mm) 23 Meter
15 mm 17 Meter
¾ Zoll (DN 19 mm) 11 Meter
20 mm 10 Meter
25 mm 6 Meter
30 mm 4 Meter

 

Betroffen sind in erster Linie größere Mietshäuser (die Vermietung stellt eine gewerbliche Tätigkeit dar und ist verbunden mit der zielgerichteten Abgabe von erwärmtem Trinkwasser).
Selbst bewohnte Eigenheime sowie Ein- und Zweifamilienhäuser fallen nicht unter die Anzeige- und Untersuchungspflichten.


Mehrere repräsentative Probenahmestellen: Hierfür sieht die TVO orientierende Untersuchungen und weitergehende Untersuchungen vor. Bei der orientierenden Untersuchung ist die Anzahl der Proben so zu wählen, dass jeder Steigstrang erfasst wird. Zusätzlich ist eine Probe am Austritt des Trinkwassererwärmers (Warmwasserleitung) und eine Probe am Eintritt in den Trinkwassererwärmer (Zirkulationsleitung) zu nehmen.
Die weitergehende Untersuchung soll eine Aussage über das Ausmaß der Kontamination eines Systems mit Legionellen liefern. Die Anzahl der erforderlichen Proben richtet sich bei der weitergehenden Untersuchung nach Größe, Ausdehnung und Verzweigung des Systems.

D.h. auch Vermieter, die Wohnungen/Häuser mit einem Trinkwassererwärmer von mehr als 400 l Inhalt und/oder Rohrleitungen mit mehr als 3 Liter Inhalt vermieten, müssen eine Untersuchung auf Legionellen durchführen oder durchführen lassen. Bei Nichteinhaltung der Grenzwerte muss dies dem zuständigen Gesundheitsamt anzeigt werden. (§ 16, TVO).

Die Probennahme und die Untersuchung erfolgt gemäß § 15 Abs. 4 Trinkwasserverordnung durch akkreditierte und von den zuständigen Landesbehörden gelistete Laboratorien.

Die Trinkwasserverordnung schreibt als Untersuchungsmethode ISO 11731 sowie DIN EN ISO 11731-2 vor. Als
Mindestumfang werden bei der Untersuchung einer Trinkwasserprobe die Membranfiltration
von 100 ml sowie der Direktausstrich von zweimal je 0,5 ml angesehen. Darüber hinaus kann
die Untersuchung weiterer Probenvolumina (z. B. 10 ml oder 1 Liter) sinnvoll sein, wenn die
Größenordnung einer möglichen Kontamination nicht einschätzbar ist.

 

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