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Niemeier Hausanalytik

Institut für Schimmeluntersuchung und Schadstoffe im Haus


Legionellenanalyse



Legionellenanalye für Unternehmer, Vermieter, Gewerbe, Küchen, Kindergärtenm, Schulen, die im Sinne des § 14 Abs. 3 der TVO, die zur Untersuchnung auf Legionellen verpflichtet sind.

Legionellen sind verantwortlich für die Krankheit Legionellose, einer lebensgefährlichen Lungenentzündung. Legionellen sind Bakterien, die im Wasser leben. Durch Sprühregen in der Dusche, Whirpool, Rasensprengern etc. können diese Bakterien eingeatmet werden. Gelangen sie in tief liegendes Lungengewebe, so lösen sie dort eine schwere Lungenentzündung, die Legionärskrankheit aus. Babies, Kinder und alte Menschen mit geschwächtem Imunsystem sind besonders betroffen. In wenig benutzen Wasserleitungen und bei Temperaturen von 30° - 45 °C herrschen besonders ideale Bedingungen für ein Legionellen - Wachstum. Wasserleitungen sollten daher regelmäßig benutzt und durchgespült werden. Moderne Heizungen mit Boilersystem verfügen zumeist über eine Antilegionellenfunktion. Dabei wird 1x pro Woche das Brauchwasser auf über 70°C erwärmt. Temperaturen von über 70°C überleben die Legionellen nicht. Ein Infektionsrisiko
aus dem Boilerbereich der Heizung kann somit reduziert werden. Die Rohrleitungen
werden jedoch nicht erwärmt. Es empfiehlt sich daher, eine regelmäßige Kontrolle
auf Legionellen durchführen zu lassen.

 

 

Die Trinkwasserverordnung sieht mit ihrer Änderung vom 03.05.2011 eine Prüfung auf Legionellen vor.

§ 14 Abs. 3: "Der Unternehmer und der sonstige Inhaber einer Wasserversorgungsanalage ...., in der sich eine Großanalage zur Trinkwassererwärmung ... befindet, haben ...., sofern sie Trinkwasser im Rahmen einer gewerblichen Tätigkeit abgeben, das Wasser durch ergänzende systemische Untersuchungen .... an mehreren repräsentativen Probenahmestellen auf den in Anlage 3 Teil II festgelegten Parameter (Legionellen, Anmerk. d. Verf.) zu untersuchen oder untersuchen zu lassen...."

 

Großanlagen im Sinne der TVO und des Arbeitsblatt W551, DVGW, sind Trinkwassererwärmer mit einem Inhalt > 400 Liter und/oder > 3 Liter in jeder Rohrleitung zwischen dem Abgang des Trinkwassererwärmer und der Entnahmestelle.

 

3 Liter Wasservolumen entsprechen bei grober Abschätzung zum Beispiel bei einem Innendurchmesser von:

Innendurchmesser

ungefähre Stranglänge
mit 3 Liter Inhalt

10 mm 38 Meter
½ Zoll (DN 13 mm) 23 Meter
15 mm 17 Meter
¾ Zoll (DN 19 mm) 11 Meter
20 mm 10 Meter
25 mm 6 Meter
30 mm 4 Meter

 

Betroffen sind in erster Linie größere Mietshäuser (die Vermietung stellt eine gewerbliche Tätigkeit dar und ist verbunden mit der zielgerichteten Abgabe von erwärmtem Trinkwasser).
Selbst bewohnte Eigenheime sowie Ein- und Zweifamilienhäuser fallen nicht unter die Anzeige- und Untersuchungspflichten.


Mehrere Repräsentative Probenahmestellen: Hierfür sieht die TVO orientierende Untersuchungen und weitergehende Untersuchungen vor. Bei der orientierenden Untersuchung ist die Anzahl der Proben so zu wählen, dass jeder Steigstrang erfasst wird. Zusätzlich ist eine Probe am Austritt des Trinkwassererwärmers (Warmwasserleitung) und eine Probe am Eintritt in den Trinkwassererwärmer (Zirkulationsleitung) zu nehmen.
Die weitergehende Untersuchung soll eine Aussage über das Ausmaß der Kontamination eines Systems mit Legionellen liefern. Die Anzahl der erforderlichen Proben richtet sich bei der weitergehenden Untersuchung nach Größe, Ausdehnung und Verzweigung des Systems.

D.h. auch Vermieter, die Wohnungen/Häuser mit einem Trinkwassererwärmer von mehr als 400 l Inhalt und/oder Rohrleitungen mit mehr als 3 Liter Inhalt vermieten, müssen eine Untersuchung auf Legionellen durchführen oder durchführen lassen und dies bei Nichteinhaltung der Grenzwerte dem zuständigen Gesundheitsamt anzeigen (§ 16, TVO).

Die Probennahme wird gemäß DIN EN ISO 194582 von qualifiziertem und zertifiziertem Personal durchgeführt. Die Untersuchung erfolgt gemäß § 15 Abs. 4 Trinkwasserverordnung durch akkreditierte und von den zuständigen Landesbehörden gelistete Laboratorien. Die Trinkwasserverordnung
schreibt als Untersuchungsmethode ISO 11731 sowie DIN EN ISO 11731-2 vor. Als
Mindestumfang werden bei der Untersuchung einer Trinkwasserprobe die Membranfiltration
von 100 ml sowie der Direktausstrich von zweimal je 0,5 ml angesehen. Darüber hinaus kann
die Untersuchung weiterer Probenvolumina (z. B. 10 ml oder 1 Liter) sinnvoll sein, wenn die
Größenordnung einer möglichen Kontamination nicht einschätzbar ist.

 

Niemeier Hausanalytik bietet für diesen Fall
eine zertifizierte Probenahme und

eine Analyse in einem akkreditierten Labor an.



 

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