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Niemeier Hausanalytik

Institut für Schimmeluntersuchung und Schadstoffe im Haus

 

Informationen zu Asbest

 

Für Asbest gelten gesetzliche Grenzwerte nach der Asbest - Richtlinie. Laut MAK-Liste ist Asbest (Aktinolith, Amosit, Anthophyllit, Chrysotil, Krokydolith und Tremolit) als humankanzerogener Schadstoff (III A1) eingestuft. Das Bundesgesundheitsamt berechnet bei einer angenommenen Asbestbelastung von 1.000 Fasern/m³ über das ganze Leben eine Sterblichkeit von 10 pro einer Million Personen, die Asbest lebenslang ausgesetzt waren. Für das Mesotheliomrisiko wird bei einer lebenslangen Faserbelastung mit 100 Fasern/m3 ein Risiko von 0,5 bis 2 pro 100.000 Exponierter gerechnet. Das errechnete Risiko für Schüler bei einer Faserbelastung von 1.000 Fasern/m3 liegt, da sie sich ja nur zeitweilig in den Schulen aufhalten, bei 0,02 bis 0,37 pro Million pro Jahr, wenn die kalkulierte Asbestmortalität für das ganze Leben berücksichtigt wird.

Bei Asbest unterscheidet man zwischen schwach und fest gebundenen Anwendungen. Während Asbestteile mit der Möglichkeit Fasern freizusetzen als schwach gebundene Teile bezeichnet werden, besitzen fest gebundene Asbestanwendungen kein Faserfreisetzungsvermögen und müssen daher auch nicht sofort saniert werden. Zu den fest gebundenen Anwendungen von Asbest gehören Asbestfaserplatten wie zum Beispiel Wellasbestplatten und die sog. Eternitplatten, die zur Fassadenverkleidung zum Einsatz kamen. Die Firma Eternit lieferte derartige Platten aber auch asbestfrei. Auch die Kernsteinträger von Nachtspeicheröfen gehören zu den fest gebundenen Anwendungen von Asbest und müssen deshalb nicht sofort saniert werden.

Schwach gebundene Asbestanwendungen waren vor allem der sogenannte Spritzasbest. Dieser wurde zur Auskleidung von Räumen verwendet. Auch viele Asbestplatten, die weich und faserig erscheinen, fallen unter die Kategorie schwach gebundener Produkte. Derartige Platten wurden im Brandschutzbereich eingesetzt.

Der Fachmann unterscheidet bei Asbest auch verschiedene Arten, die sich vor allem in ihrer Biolöslichkeit unterscheiden. Neben dem noch relativ “schnell” in Körpersäften auflösendem Chrysothilasbest (Weissasbest) ist vor allem der Blauasbest (Krokydolith-Asbest) von Bedeutung, dessen Biolöslichkeit weit über 20 Jahren Beständigkeit liegt. Die meisten Anwendungen wie Fassadenplatten und Wellasbestdächer enthalten Chrysothilasbest.

Durch das Einatmen großer Mengen Asbeststaub entsteht die Asbeststaublunge (Asbestose). Die irritative Wirkung der massenhaft in der Lunge vorhandenen Fasern und deren schwere Löslichkeit in den Körpersäften verursachen dabei Zellschädigungen. Medizinisch ausgedrückt handelt es sich um eine Fibrose (Faserbelastung) von Lunge und Pleura (Rippenfell). Ebenfalls nach langer beruflicher Exposition entstehen Lungenkrebserkrankungen. Das Risiko ist etwa um den Faktor 5 höher als in der Normalbevölkerung. Rauchen erhöht bei asbestbelasteten Personen das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, um den Faktor 10.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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