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In den folgenden Orten inclusive der Umgebung sind wir für Sie tätig:

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Niemeier Hausanalytik

Institut für Schimmeluntersuchung und Schadstoffe im Haus

 

Allergene, Hausstaubmilben und
Reiz-, Riech- und hautirritative Stoffe

Allergene sind Stoffe, die vom menschlichen Organismus als Fremdstoff eingestuft und durch eine Imunreaktion bekämpft werden.

Reiz,- Riech und Hautirritative Stoffe
Viele Stoffe, wie Pollen, Tierhaare oder Milben (Inhalationsallergene) sind harmlose betandteile unserer Atemluft, können aber sehr heftige Reaktionen im Körper bewirken.
Immer mehr gelangen jedoch Konatktallergene wie Chrom/Chromat, Nickel, Cobalt, Lanolin (Wollwachs), aber auch Duftstoffe, leicht flüchtige organische Verbindungen (VOC) in unsere Umgebung und Wohnungen. Duftstoffe in Haushaltsreinigern, Duftlampen-/ Ölen, Konservierungsmittel lagern sich am Hausstaub an, gelangen auf die Haut/Schleimhäute und können bei Verwirbelung eingeatmet werden. Einmal im Körper verursachen sie die allergische Reaktion.

Sie sollten Ihre Wohnung auf diese Reiz- Riech- und hautirritativen Stoffe untersuchen lassen, wenn Sie oder Ihre Familie vorbelastet sind. Für eine umfassende Gesundheitsvorsorge ist eine Analyse auf Reiz-, Riech- und hautirritative Stoffe unabdingbar.

Wir bieten dazu ein spezielles Übersicht Screening über eine Vielzahl an Alkoholen, Duftstoffe, Anhydriden, Aldehyden, Fettsäuren und dem deklarationspflichtigen Duftstoffmixes an. Zusätzlich bieten wir eine Pollenanalyse. Weitere Informationen zum Umfang der Analyse erfahren sie hier.

Analyse auf Reiz- Riech- und hautirritative Stoffe

Übersicht Screening aus dem Hausstaub (7 - Tage Staub). Probenmenge: mind. 5 g. Bestimmung mittels Gaschromatografie und Massensprektrometrie.

Untersuchung auf:

Tris-Phosphate
Tributylphosphat [TBP], Tris-(2-chloroethyl)-phosphat [TCEP], Tris-(Chlorisopropyl)-phosphat [TCPP], Tris-(Dichlorpropyl)-phosphat [TdCPP], Tris-(2-butoxyethyl)-phosphat [TBEP], Triphenylphosphat [TPP],
Tris-(2-ethylhexyl)-phosphat [TEHP], Phenyl-Kresyl-phosphat [PKP], Tritolylphosphat [TTP]

Alkohole, Aldehyde
Dodecanol, Tetradecanol, Hexadecanol, Octadecanol, Acetaldehyd, Propanal, 2-Methyl-1-Propanal, Butanal, 3-Methyl-1-Butanal, 2-Methyl-1-Butanal, Pentanal,
Hexanal, Heptanal, Octanal, Nonanal, Decanal

Fettsäuren
Hexansäure, Heptansäure, Octansäure, Nonansäure, Decansäure, Undecansäure,
Dodecansäure, Tridecansäure, Tetradecansäure, Pentadecansäure, Hexadecansäure, Heptadecansäure, Linol/Linolensäure, Ölsäure, Octadecansäure,

Anhydride
Phthalsäureanhydrid, Benz-Isothiazolon, n-Octyl-Isothiazolon,

Deklarationspflichtige Duftsoffe
Limonen, Linalool, Citronellol, Lilial,
Citral, Amyl-Zimtaldehyd, Hexyl-Zimtaldehyd,
Benzylsalicylat

Pollenanalyse (falls möglich)

Untersuchung auf das Vorhandensein von pflanzlichen Pollen aus dem Hausstaub oder aus der Raumluft mittels Partikelsammler.



Hausstaubmilben
Hausstaubmilben sind eigentlich nicht gefährlich. Jedoch können sie Allergien auslösen. Hausstaubmilben gehören zu der Gattung der Spinnentiere und halten sich vorwiegend an feuchten, warmen Orten auf. Es gibt ca. 150 Arten von Hausstaubmilben, von denen 2 Arten am häufigsten auftreten. Diese ernähren sich von abgestorbenen und abgefallenen Hautschuppen. Ca. 1,5 g davon produziert der menschliche Körper pro Tag. Dies reicht aus, um 1,5 Millionen Tiere zu ernähren. Da die Milben feuchte und warme Orte lieben, kommen sie vorwiegend in unseren Betten und Matrazen vor aber auch andere Heimtextilien, wie Teppichböden, Gardinen, Sofas werden von ihnen bevölkert. Ihre Größe liegt bei 0,1 - 0,5 mm, sie sind daher für das menschliche Auge unsichtbar.

Der Mensch scheidet während des Schlafes ca. 0,5 - 1,0 Liter Flüssigkeit aus und trägt somit zum Wohlfühlklima der Hausstaubmilben bei. Auch die Raumtemperatur im Schlafzimmer ist für gewöhnlich zu hoch, so dass für die Hausstaubmilbe optimale Bedingungen zur Vermehrung geschaffen werden. 60- 80 % rel. Luftfeuchte und eine Temperatur von 25 - 30°C sind für Hausstaubmilben optimal. Daher sollte die Schalfzimmertemparatur nicht über 18°C und die Luftfeuchte nicht über 50% rel. Luftfeuchte liegen.

Die Ausscheidungen der Hausstaubmilbe können schwere Allergien hervorrufen. Die Haustsaubmilbenallergie ist eine Überempfindlichkeitsreaktion gegen bestimmte Eiweise im Kot der Milbe. Werden die Partikel eingeatmet, kann es in Lunge und in den Bronchien zu einer Überempfindlichkeitsreaktion kommen. Asthma, Atemnot, aber auch Hautausschläge können die Folge sein.

Was tun gegen Milben ?

Ab einer Höhe von 1400 m gibt es für die Milben keine günstigen Lebensbedingungen mehr. Aufenthalte im Hochgebirge können daher für Allergiker lindernd wirken.

Nicht jeder kann nun ins Hochgebirge ziehen und unsere Wohnungen sind im Allgemneinen unter 1400 m gelegen. Aber auch hier kann man der Hausstaubmilbenschaar etwas Einhalt gebieten.

Waschen: Alle waschbaren Textilien regelmäßig waschen. Dies reduziert die Milbenpopulation vom ca. 90 %

Matrazen: Matrazen, die sich selbst oder deren Bezüge nicht waschen lassen, öfters gründlich Absaugen. Bei Bedarf mit einem Antimilbenmittel besprühen. Ein natürliches Antimilbenmittel stellt Teebaumöl dar. Hier kann man eine 10%ige Verdünnung des Teebaumöls in Alkohol nehmen, um die Milben abzutöten.
Spezielle Matrazenüberzüge helfen, dass die Hautschuppen nicht mehr in die Matraze eindringen können. Die Nahrungsgrundlage der Milben wird damit entzogen, was zu einer Reduzierung der Population führt.

Staubsaugen: Regelmäßig Staubsaugen. Auch der Staub im Zimmer enthält den Milbenkot, der durch Luftbewegungen aufgewühlt wurde und sich auf andere Oberflächen absetzt.

Kuscheltiere möglichst aus dem Bett fernhalten, sofern sie nicht waschbar sind. Nicht waschbare Kuscheltiere können auch 24 h in die Gefiertruhe gelegt werden. Die extreme Kälte tötet die Milben ab.

Abwaschbare Oberflächen schaffen. Auf Teppiche und Textilien im Schlafzimmer verzichten. Sogenannte "Staubfänger" entfernen.
Betten: Waschbare Bettdecken und Kopfkissen verwenden. Spezielle Überzüge helfen einen Teil der Milben wenigstens teilweise zu reduzieren.

Andere Substanzen, die allergische Reaktionen ausüben können, sind Pollen, Chemikalien, Waschmittelrückstände, Tierhaare bzw. Tierspeichel.

Eine erhöhte Pollenkonzentration in der Atemluft lässt sich mittels eines Partikelsammlers nachweisen. Die mikroskopische Laboruntersuchung der eingesammelten Partikel gibt einen guten Überblick auf die vorhandenen Partikel / Pollen und deren Art. Ein ärztlicher Allergietest gibt weiter Klarheit über die auslösenden Substanzen.


Analyse auf Hausstaubmilben

Probennahme und Nachweis durch speziellen Milbensauger, chemischer Analyse auf Milbenkot und mikroskopischer Untersuchung im Labor.

Auswertung und Erstellung eines Analyseberichtes mit Bewertung nach

Sensibilisierungswert: 2 µg / g Hausstaub

Asthma-Risikowert: 10 µg/ / g Hausstaub

 

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Niemeier Hausanalytik - Heimannstraße 4 - 65329 Hohenstein - Tel.: 06128 740 255
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